Schmuckbild Willkommen bei den Messdienern

Große Freude für die Dommessdiener

21 Kinder kamen zu einer ersten Gruppenstunde.

Zu einer ersten Gruppenstunde bei den Dommessdienern kamen 21 Mädchen und Jungen in den St.-Paulus-Dom. In einer Werbung für Nachwuchs hatten die Dommessdiener sie zur ersten Gruppenstunde eingeladen.

Es war eine besondere Freude für die Dommessdiener, denn am vergangenen Samstag, 15. November 2014, durften sie 21 Kinder im St.-Paulus-Dom vor der Orgel begrüßen. Mit dabei waren Merle, 10 Jahre, und Alexander, auch 10 Jahre, und ihre Eltern. "Ich freue mich schon, in dieser großen Kirche Messe dienen zu dürfen", sagte Merle ganz gespannt, als Timo Weissenberg zu Beginn alle begrüßte und die Gruppenleiter vorstellte.

Helena Schwartz, Lena-Sophie Hagemeyer und Friederike Altrogge übernehmen in diesem Jahr die Leitung der neuen Mädchengruppe, der Marien-Gruppe. Christoph Jeising und Henri Thomas leiten die parallel dazu neu gegründete Jungengruppe. Ihr Gruppenpatron ist der Heilige Paulus. Es ist lange Tradition bei den Messdienern am Dom, dass sich die Gruppen einen Heiligen aussuchen und nach diesem benannt werden. In der fünf Jahre dauernden Gruppenzeit wird immer wieder das Wirken dieses Heiligen thematisiert. Zudem soll auf diese Weise auch das Licht Gottes, das ein wenig durch die Heiligen scheint, erfahrbar werden.

Timo Weissenberg als zuständiger Domvikar für die Dommessdiener hatte zuvor in den vergangenen zwei Wochen die 5. Klassen der Marienschule, der Friedensschule, des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums und des Mauritz- Gymnasiums besucht. Dort stellte er gemeinsam mit jüngeren Messdienern die Gemeinschaft der Dommessdiener vor und lud alle Interessierten zum ersten Treffen ein. "Das war natürlich eine tolle Abwechslung zum Unterricht und was uns über die Messdiener hier gesagt wurde, war echt spannend", erinnerte sich Merle an Weissenbergs Besuch in ihrer 5. Klasse der Marienschule und deshalb sei sie heute Morgen hergekommen.

St.-Paulus-Dom und Dommessdiener, das gehört zusammen. Daher zeigte Weissenberg den Kindern zunächst den Dom. Dieser feierte erst vor 6 Wochen sein 750-jähriges Jubiläum. Beginnend im Altarraum erlebten die Kinder eine Führung, bei der sie ganz nah dorthin durften, wo meist keiner einfach hin kann, und so erklärte Weissenberg alles über den Bischofssitz – die Kathedra – und das Wappen des Bischofs. Auf die Frage, wie denn Bischof Genn mit Vornamen heißt, wusste Alexander die richtige Antwort: "Felix - und der war vorher Bischof in Essen!" Messdiener sein bedeutet, in Gottesdienst und Messfeiern zu helfen und Gaben in Gestalt von Brot und Wein zum Altar zu bringen. Als ersten Einblick in den Messdienerdienst im Dom machten sich daher alle Kinder mit dem Altar vertraut. Für Staunen sorgten die vielen goldenen Figuren. Weissenberg lud alle ein, "ruhig näher dranzugehen und genau hinzuschauen". "Und wer waren diese Menschen?", fragte ein Kind. "Das sind die 12 Apostel, mit denen Jesus zusammen unterwegs war im heutigen Israel", antwortete Weissenberg.

Für die Eltern gab es derweil im Gruppenraum der Messdiener die Möglichkeit, bei Getränken und Kuchen den Obermessdienern Dagmar und Henri alle Fragen zu stellen, die noch unbeantwortet waren. Einige Fragen zur Organisation der Gruppenstunden und des Messdienplans kamen dabei auf. Und einige Eltern lobten bei der Gelegenheit auch den Ablauf des Treffens: "Eine sehr schöne Vorstellung der Dommessdiener und ihrer vielfältigen Dienste und Aktionen", sagte der Vater von Merle. "Nicht nur die Kinder, sondern auch wir, die Eltern, wurden hier mit offenen Armen empfangen und uns wurde alles zum Dommessdienersein erklärt", ergänzte noch eine Mutter.

Zum Abschluss kamen die Kinder zusammen mit ihren Gruppenleitern auch in den Gruppenraum hinzu. Henri zeigte für alle das Video der Dommessdiener  und auch für die Mädchen und Jungen war noch Kuchen da. Timo Weissenberg bedankte sich für das Kommen aller und hofft, "alle hier bald wieder zu sehen am Dom, bei den Messen oder der Adventsfeier".

Obermessdiener Henri zeigte sich sehr zufrieden mit dem Verlauf des Treffens: "Wir freuen uns und sind auch ein wenig stolz, dass unserer Einladung in den Schulen heute so viele gefolgt sind." Alle 20 Kinder nun in Gruppen einzuteilen und die Aufnahme in die Gemeinschaft der Dommessdiener vorzubereiten, ist natürlich wegen der großen Anzahl eine Aufgabe, die zu bewältigen ist. Aber auch das wird gelingen, denn, so Henri weiter, "wir möchten alle Kinder, die heute hier waren oder sich bei uns melden, in unsere Gemeinschaft der Dommessdiener aufnehmen".

Text und Bilder: Tobias Jeising

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