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Große Fahrt nach Berlin: Tag 2 – Alexanderplatz

16. Oktober 2018

Den Dienstag begannen wir mit einem spielerischen Impuls zum Thema Ausgrenzung. Im Anschluss daran begaben wir uns zur Gedenkstätte Deutscher Widerstand im Bendlerblock, der in direkter Nachbarschaft zu unserer Jugendherberge liegt.

Thematisch blieben wir auch bei unserer nächsten Station beim Zweiten Weltkrieg und Diffamierung, denn wir gingen zum Holocaust-Mahnmal. Nach Hendrik uns einige Hintergrundinformationen zu dem Mahnmal gegeben hatte, hatten wir Zeit, auf eigene Faust das Mahnmal zu betreten und es auf uns wirken zu lassen.

Danach zogen wir weiter zum Bebelplatz, von dem aus man die Kuppeln der St.-Hedwigs-Kathedrale und des Berliner Domes sehen kann. Da die St.-Hedwigs-Kathedrale momentan renoviert wird, konnten wir sie leider nicht besichtigen. Bei dem Anblick der Kirche erinnerten sich viele Dommessdiener an die Zeit der Renovierung des Münsteraner Domes vor wenigen Jahren und die damit verbundenen – häufig improvisierten – Änderungen im Ablauf. Auch am Bebelplatz bekamen wir von Hendrik eine Erklärung, warum der evangelische Glaube in Berlin vorherrschend ist.

Nach einem neuerlichen kurzen Fußmarsch erreichten wir unser vorläufiges Ziel – den Alexanderplatz. Dieser sollte für heute der Ausgangspunkt für alle weiteren Aktivitäten sein. Von hier starteten wir auch in Kleingruppen in die Mittagspause, in der wir Zeit hatten uns das Treiben rund um den Alexanderplatz anzuschauen und zu Mittag zu essen. Einige Dommessdiener, denen der Weg zu Fuß zu weit wurde, nutzten die Zeit, sich eine Fahrrad-Rikscha zu mieten, um komfortabel voran zu kommen.

Entspannt ging es auch bei unserem nächsten Programmpunkt weiter: einer Spreefahrt. Diese erlaubte, einen Überblick über die geographische Anordnung der verschiedenen – teilweise schon von uns besuchten – Sehenswürdigkeiten und Hotspots zu bekommen. Vom Domaquarée aus ging es zuerst Richtung Nikolaikirche, bevor wir wendeten und die Museumsinsel, den Bahnhof Friedrichstraße und das Band des Bundes zu sehen bekamen. Das Band des Bundes beschreibt die Gebäudekombination aus dem Marie-Elisabeth-Öüders Haus, welches die Parlamentsbibliothek beheimatet, dem Paul-Löbe-Haus, in dem Abgeordnete arbeiten, dem Bundeskanzleramt und dem Kanzlerpark, welche sich in einer geraden Linie von Osten nach Westen zieht.

Anschließend schlossen wir den Kreis, indem wir das direkt am Spreeufer gelegene DDR-Museum besuchten. Hier befinden sich viele interaktive Exponate und das System der DDR wird in vielen Facetten erläutert. So ist es möglich, sich selbst hinter das Steuer eines Trabbis zu setzen und seite Fahrkünste in einem Simulator zu demonstrieren, man kann sich eine originalgetreu eingerichtete Wohnung anschauen, durch das DDR-Fernsehen zappen oder sich einem Stasi-Verhör unterziehen. Auch das Thema Ausgrenzung wurde hier behandelt, denn auch die Berliner Mauer selbstverständlich behandelt.

Nachdem wir mit der U-Bahn zurück zur Jugendherberge gefahren waren, schlossen wir den Tag mit einem Filmeabend.

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