Schmuckbild Willkommen bei den Messdienern

Die große Fahrt nach Straßburg 2013

Vom 21. Oktober bis 26. Oktober hatten wir ein starkes Programm. Lest und schaut selbst!

Straßburgfahrt.

Montag:

Um 7 Uhr in der Früh ging unsere Abenteuerreise nach Straßburg los. Trotz der Müdigkeit kämpften einige der 34 Messdiener mit Leib und Seele um die Sitzplätze. Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, schlummerte der ganze Bus vor sich hin bis der Weckruf zur großen Pause kam. Alle freuten sich auf den Apfelkuchen und den Schokokuchen (Mmmmmhhh) und konnten sich so gestärkt mit viel Enthusiasmus bei den Aufwärmspielen in der Pampa auspowern.

Wir kamen nach einem kurzen Stopp im Supermarkt in Offenburg im kleinen Örtchen Oldenberg an. Dort hieß es erst einmal für uns Münsterländer den Berg der Jugendherberge zu erklimmen. Diese Hürde war also nun genommen und so konnten wir uns der zweiten Hürde des Bettenbeziehens widmen.
Nach einem hervorragenden Abendessen lernten wir uns mit verschiedenen Spielchen weiter kennen und spätestens da wusste jeder wie man richtig "Zug fährt".

Bevor das Licht aus war, hatte der allbekannte Mörder mit dem Schneebesen schon sein Unwesen getrieben.

Straßburgfahrt.

Dienstag:

Nachdem wir uns auf unserem Schloss in Ortenau eingerichtet hatten und bereits eine Nacht dort verbracht hatten begann der Dienstag für uns um viertel vor acht mit einer Morgenrunde. Nachdem gefrühstückt wurde ging es um viertel vor neun mit dem Bus nach Straßburg. Als wir uns am Straßburger Münster gesammelt hatten, wurden wir von Leitern durch die Stadt geführt und an Hand wahrer Personen, gemimt durch die "Stadfüher",  wurden uns dann einzelne Ort verständlich näher gebracht. Mit geistigem Wissen gefüttert hatten wir anschließend Zeit uns mit richtigem Essen zu sättigen und uns die Stadt in kleinen Gruppen selbst anzuschauen.  Eine großzügige Pause später machten wir uns zu Fuß auf vom Kleber – Platz in Stadtzentrum das Europa – Viertel zu erkunden. Von Tillmann wurde uns alles Wichtige zum Europaparlament, Europarat und dem Europäischen Rat erzählt. Nach dem langen Tag in Straßburg ging es anschließend zurück zum Schloss.

Mittwoch:

Nach unserem täglichen Morgenimpuls machten wir uns wieder auf den Weg. Diesmal ging es weit nach Frankreich hinein auf die Hohe Königsburg, für den französischsprachigen Kenner das Château du Haut-Kœnigsbourg, die meistbesuchte und schönste Burg der Region, auf der wir das mittelalterliche Leben und beeindruckende Verteidigungsanlagen kennenlernen konnten. Mit einem leckeren Mittagsimbiss ging es dann wieder nach Straßburg und zum Stadtspiel, einer Schnitzeljagd durch die Stadt. Anhand von selbst vorbereiteten Fotos mussten die Gruppen sich nicht nur eigenständig den Weg durch Straßburg suchen, sondern auch überall anhand von Hinweisen Buchstaben für das Lösungswort finden. Auf dem Weg mussten immer wieder actionreiche Stationen bewältigt werden, bei denen unter Anderem Teebeutelweitwurf und der Marshmallow-Turmbau-zu-Babel auf dem Programm standen. Anschließend besichtigten wir das Straßburger Münster unter Führung von Timo und bewunderten die kunstvollen, ältesten Kirchenfenster Europas. Danach hatten wir ein wenig freie Zeit und konnten Straßburg in kleinen Gruppen selbst erkunden. Am frühen Abend trafen wir uns dann zur Bootstour auf der Ill wieder, die uns die Stadt noch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel zeigte und einen guten Abschluss für unser Tagesprogramm darstellte.

Straßburgfahrt.

Donnerstag:

Am Donnerstag versammelten wir uns, wie jeden Morgen ( gut gelaunt und ausgeschlafen natürlich ;) ) um 7:45 Uhr zum Morgengebet . Nach dem anschließenden Frühstück  haten wir an diesem Tag etwas ganz spezielles vor; Für uns Messdiener hieß es : AUF ZUM EUROPAPARK RUST,  um dort einen spaßigen und überraschungsreichen Tag mit gewiss nicht ausbleibendem Nervenkitzel zu verbringen. Voller Vorfreude bestiegen wir den Bus, und nachdem einige von uns noch eine halbe Bäckerei ausgeräumt hatten, um für unser leibliches Wohl zu sorgen, ging es auch schon los. Schon bald ragten vor uns rieisge Achterbahnen auf, unter anderem auch der > Silver Star <, die zweithöchste Achterbahn Europas. Ruckzuck hatte jeder ein Ticket in der Hand, und nachdem wir uns in Kleingruppen zusammengefunden hatten, gab es kein Halten mehr. Bis 2 Uhr Mittags, wo sich die gesammte Gruppe einmal treffen wollte, um gemeinsam zu essen und sich auszutauschen , hatten alle freie Bahn zur Erkundung des Parks, was sich niemand zweimal sagen ließ. Diverse Wasser- und Achterbahnen warteten darauf, bestiegen zu werden, und die unterschiedlichsten Bereiche des Parks, wie z.B. der zauberhafte Märchenwald, warteten darauf, erkundet zu werden. Für alles und jeden war was dabei. Nach dem mittaglichen Zusammentreffen hatten wir erneut Gelegenheit, den Park für uns zu nutzen. Doch irgendwann braucht selbst der leidenschaftlichste Achterbahnfahrer eine Pause, und so bestiegen wir alle gegen 6 Uhr abends den Bus, und ließen den Vergnügungspark schwerenherzens hinter uns zurück. Nach dem Abendessen in unserer Jugendherberge rundeten wir diesen erlebnisreichen Tag der besonderen Art mit einem gemütlichen Filmeabend ab, um danach in die  Betten zu fallen und von hochspannenden Achterbahnfahrten zu träumen.

Freitag:

Freitag, der letzte Tag vor unserer Heimfahrt gen Münster stand im Zeichen eines weiteren Münsters, nämlich des Doms in Freiburg. Nach dem Morgengebet machten wir uns nach Freiburg auf, um dort vom Küster eine Führung durch den Dom zu bekommen. Da wir als Dommessdiener   "vom Fach" sind, ließ der Messner es sich nicht nehmen uns neben der Architektur und  den kunsthistorischen Schätzen wie z.B. den Gewändern Benedikt des XVI auch den Einsatzort der Ministranten, hier liebevoll "Minis" genannt, zu zeigen. Um nach der ausführlichen Führung wieder zu geistiger Frische zu kommen, gingen wir zuerst einmal Eis essen.

Kaum waren die letzen Kugeln verdrückt, ging es für uns auf eigene Faust durch Freiburg, wo wir nun tun und lassen konnten was uns im Sinn stand. Nach der Freizeit haben wir zusammen die heilige Messe im Priesterseminar gefeiert, das uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.

 Im Anschluss an die Messe erwartete uns ein langer und beschwerlicher, geradezu höllischen Aufstieg auf den Schlossberg, wo uns ein schönes Panorama und die 153 Stufen des Schlossbergturms erwarteten. Als wir nun vollkommen erschöpft auf dem 33 Meter hohen Turm ankamen wurden wir von der atemberaubenden Aussicht über Freiburg und Umgebung überwältigt. Zurück in der Innenstadt gab es für uns die Möglichkeit, sich von Sommelier Timo einen Wein für die Eltern empfehlen zu lassen, bevor es zum Highlight des Freiburg Besuches ging: dem Abendessen im italienischen Restaurant. Nach einer Woche Jugendherbergsessen, so gut es auch war, schmeckten Pizza und Pasta gleich doppelt so gut.

Satt und zufrieden ging es zurück zur Jugendherberge wo uns ein Spieleabend erwartete. Nun ja nicht ganz, vielmehr diente dieser als Tarnung für die von den Leitern vorbereitete höchst gruselige Nachtwanderung die sämtliche Gruppenkinder das Fürchten lehrte.

Samstag:

Am letzten Tag unserer schönen Reise gingen wir schon fast traurig wegen des nahenden Endes zum alltäglichen Morgengebet. Zum letzten Mal sangen wir das Lied "He’s the rock that doesn’t roll", was zum Lied der ganzen Fahrt geworden ist. Nach dem sättigenden Frühstück wurden dann Lunchpakete erstellt zur Verpflegung der am Mittag immer sehr hungrigen Messdiener. Nach und nach gingen wir nun auf unsere Zimmer, um unsere 7 Sachen wieder zusammenzupacken. Natürlich, wie nach Messdienermanier, waren wir früher fertig als gedacht, sodass wir im Burghof noch Zeit hatten, den Erstlingsmitfahrern noch einige typische Dommessdienerfahrtspiele näherzubringen. Aber nach ein paar Runden mussten wir schon los und zum letzten Mal unsere Fußgelenke quälen beim steilen Abgang den Berg hinunter. Zum einen war man froh, dass man den Berg nicht mehr wieder hochlaufen musste, dennoch vermissten wir schon unsere Burg. Die folgende Busfahrt wurde von den meisten als Mittagsschlaf genutzt, doch den Ausgeschlafenen fiel irgendwann auf, dass wir doch in die falsche Richtung fuhren. Nach fast 2 Stunden hielt der Bus an und die gerade noch Schlafenden, fragten sich, ob wir schon da seien. Doch sie stellten fest, dass wir uns immer noch im Süden Deutschlands befanden. Unser Bus hatte vor dem Bergwerk "Segen Gottes" gehalten. Wir wurden in 2 Gruppen aufgeteilt und mussten uns natürlich auch wie ein Bergwerkarbeiter kleiden; in Gummistiefeln, Helm und Regenmantel ging es ab nach Unten. Man sollte erwähnen, dass es zu diesem Zeitpunkt 24° war, sodass wir alle glücklich waren Untertage bei 10° zu sein. Nach einer spannenden Führung, die uns einiges über das Bergwerk, Gesteine und den Alltag eines Kumpels lehrte, ging es wieder zurück in unseren geliebten Bus. Nach einem Stop beim Supermarkt, einem Kinofilm im Bus und einer Pause an einer Autogaststätte waren wir auch schon wieder in dem uns bekannten Münster angekommen. Alle von uns waren froh wieder Zuhause zu sein, aber wir alle wünschten uns noch ein paar Tage Verlängerung der gelungen Fahrt nach Straßburg.

Von: Malte, Sven, Paul, Karina, Peter, Paula,Tamara,
Christof, Tilman, Torben, Mirjam, Dorothea

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