Schmuckbild Willkommen bei den Messdienern

Ferientreff der Dommessdiener

Ab in die Eishalle!

Schlittschuhe, Mütze, Handschuhe, Schal und 10 ° C im Schatten: Beste Voraussetzungen für das Weihnachtsferientreffen der Dommessdiener in der Eissporthalle Münster.

Am 05.01.2013 versammelten wir uns gegen Viertel nach Eins vor den eisigen Toren des Eispalastes und warteten auf den Rest unserer Eiskunstlaufprofis. Als die ganze Eislaufelite komplett war, konnten wir es kaum noch erwarten, in die Halle eingelassen zu werden (natürlich wurden Wir als Dommessdienereiskunstlaufelite den normalen Besuchern vorgezogen), das Eis zu betreten, um unser Können preiszugeben. Als wir endlich in die Halle eintreten durften, gab es kein Halten mehr, obgleich es eines großen Geschickes bedurfte, erst einmal in die Schlittschuhe reinzukommen. Aber auch dieses Hindernis konnte uns nicht aufhalten.

Kaum hatten wir das Eis (als die Ersten) betreten, fingen wir an, kunstvoll unsere Runden zu drehen. Selbst diejenigen, die vorher noch dem Eis mit Misstrauen begegneten und vorsichtig ihre Füße aufs Eis setzten, hatten schon bald ihre insgeheime Leidenschaft für das Eislaufen entdeckt und konnten locker mit unseren Profis mithalten. Innerhalb von kürzester Zeit zog es auch die übrigen Besucher zu uns auf das Eis, um unsere fantastischen Pirouetten, Sprünge und Tanzeinlagen aus nächster Nähe zu bewundern.

Natürlich brauchten wir uns nicht um unser leibliches Wohl zu sorgen, denn selbstverständlich hatten einige unserer Mitglieder in weiser Voraussicht für eine üppige Zwischenmahlzeit mit Kaffee, Kakao, Brezeln und Kuchen gesorgt; denn selbst die Dommessdienereiskunstlaufelite braucht mal eine Verschnaufpause. Wir versuchten, diese Zeit möglichst kurz zu halten, da es uns wieder auf unsere ach so vertraute Eisfläche zog. Trotz unserer Erfahrung waren selbst die Profis von uns nicht vor (harmlosen) Stürzen gefeit. Stunde um Stunde legten wir eine beträchtliche Anzahl an Runden zurück, was auch den Mitgliedern der internationalen Eislaufunion nicht verborgen blieb. Diese sprachen uns direkt an, ob wir nicht bei Olympia in der Kategorie Eiskunstlauf mitmachen wollten. Doch aus Loyalität zum Dom lehnten wir dieses Angebot  dankend ab.

So langsam merkten wir, dass unsere Glieder schwer wurden und uns das Laufen Runde um Runde mühseliger wurde, was bei 4 Stunden Dauereislaufen nichts Verwunderliches ist. Da ergab sich folgendes Problem: Da unsere Dommessdiener solch eine Verbindung zum Eis entwickelt hatten, war es fast unmöglich, diese vom Eis zu bewegen. Doch unsere Obermessdiener (bereits trainiert von unzähligen Messdienerfahrten) hatten dieses Problem innerhalb kürzester Zeit behoben und trommelten die gesamte Gruppe schnellstmöglich zusammen.

Denn selbst für unsere Dommessdienereiskunstlaufelite ist es mal an der Zeit zu gehen. Nach der immer noch nicht leichter gewordenen Prozedur des Schlittschuhausziehens mussten wir uns schweren Herzens in Richtung Ausgang begeben. Bevor wir nun endgültig die eisigen Hallen verließen, versicherten sich einige von uns mehrfach, ob sie auch nicht vergessen hatten, was sich durchaus als notwendig erwiesen hat. Da wir doch alle sehr traurig über die zu schnell verflogene Zeit auf dem Eis waren, beschlossen wir kurzerhand, dieses Event schnellstmöglich zu wiederholen.

Karina Bohnenkamp und Tamara Hakenes

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Martinikirchhof 11, 48143 Münster
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